Personenlexikon Ökumene



Published by:
Verlag Herder, Freiburg im Breisgau
2010

ISBN: 978-3-451-30600-6



Die Ökumenische Bewegung kann im Jahr 2010 auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken. Diese bewegte Geschichte ist nicht zu trennen vom Wirken mutiger Frauen und Männer, die sich für die Ökumene stark gemacht haben: als theologische Vor- und Querdenker, als Pioniere interkonfessioneller Aktionen oder als Vertreter im Ökumenischen Rat der Kirchen. Das Lexikon würdigt etwa 140 dieser Persönlichkeiten aus den verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. So veranschaulicht es die Bedeutung der ökumenischen Bewegung im 20. Jahrhundert.



Kirche und Gemeinde
aus freikirchlicher und
römisch-katholischer
Sicht


Published by:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Edition Ruprecht, Göttingen
2010

ISBN-13: 978-3-89710-440-2 (Bonifatius)
ISBN-13: 978-3-7678-7127-3 (Edition Ruprecht)

Einheit der Christen -
Wunsch oder Wirklichkeit?
Kleine Einführung in die Ökumene


Erschienen bei:
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
2009

ISBN: 978-3-7917-2206-1


Die Entdeckung der Ökumene
Zur Beteiligung
der katholischen Kirche
an der ökumenischen Bewegung

Published by:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Verlag Otto Lembeck, Frankfurt am Main
2008

ISBN-13: 978-3-89710-420-4 (Bonifatius)
ISBN-13: 978-3-87476-575-6 (Lembeck)

Dogma und Symbol
Eine ökumenische Hermeneutik


Erschienen bei:
Verlag Herder, Freiburg im Breisgau
2008

ISBN: 978-3-451-29806-6 (Herder)
Einheit in der Wahrheit
Konfessionelle Denkformen
und die Suche nach ökumenischer Hermeneutik


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2008

ISBN: 978-3-89710-387-0 (Bonifatius)

Lexikon der Ökumene und Konfessionskunde

Erschienen bei:
Verlag Herder, Freiburg im Breisgau
2007

ISBN: 978-3-451-29500-3 (Herder)
Schöpfung und Neuschöpfung
"Neuschöpfung" als
Theologische Kategorie im Werk Jügen Moltmanns

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2007

ISBN: 978-3-89710-329-0 (Bonifatius)

Ökumne im Dritten Reich

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2006

ISBN-13: 978-3-89710-367-2 (Bonifatius)
Die Bibel im Leben der Kirche

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2007

Edition Ruprecht
2007
ISBN: 978-3-89710-373-3 (Bonifatius)
ISBN: 978-3-7675-7121-1 (Edition Ruprecht)

Die Maria: Gnade und Hoffnung in Christus

Anglikanisch/Römisch-Katholische Internationale Kommission
(ARCIC)
Eine Gemeinsame Stellungnahme


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn

Otto Lembeck, Frankfurt am Main
2006

ISBN-10: 3-89710-346-X (Bonifatius)
ISBN-13: 978-3-89710-346-7 (Bonifatius)
ISBN-10: 3-87476-500-8 (Lembeck)
ISBN-13: 987-3-87476-500-8 (Lembeck)
Ein Leib - Ein Geist
Einführung in den geistlichen Ökumenismus

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2006

ISBN-10: 3-89710-345-1 (Bonifatius)
ISBN-13: 978-3-89710-345-0 (Bonifatius)

Die Kirchen des Christlichen Ostens

Orthodoxe, orientalische und mit Rom unierte Ostkirchen

Erschienen bei:
Topos plus, Kevelaer
Januar 2006

ISBN 3-7867-8577-5
"Unitatis redintegratio"
40 Jahre Ökumenismusdekret - Erbe und Auftrag

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Otto Lembeck, Frankfurt am Main
2005

ISBN-10: 3-89710-324-9 (Bonifatius)
ISBN-13: 978-3-89710-324-5 (Bonifatius)
ISBN-10: 3-87476-482-6 (Lembeck)
ISBN-13: 978-3-87476-482-7 (Lembeck)

Glaube und Taufe in
freikirchlicher und
römisch-katholischer
Sicht



Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Edition Anker, Stuttgart
Februar 2005

ISBN 3-89710-318-4 (Bonifatius)
ISBN 3-7675-7074-2 (Edition Anker

Lange Zeit gab es zwischen Vertretern evangelischer Freikirchen und der römisch-katholischen Kirche keine ökumenischen Gespräche. Sowohl auf Weltebene wie auch auf nationaler Ebene haben in den letzten Jahrzehnten Dialoge begonnen, die das anfängliche Unverständnis untereinander und das Einander-nicht-Verste­hen überwinden konnten. Aufgrund der lang anhaltenden positiven Erfahrungen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen konnte in Deutschland das Gespräch zwischen Freikirchen und katholischer Kirche in Gang kommen. Mit dem vorliegenden Band legen die Herausgeber die Ergebnisse einer zweiten Gesprächsrunde vor. Es war allen Beteiligten klar, dass nach einer grundlegenden Annäherung in der Frage der Rechtfertigung die Tauffrage nicht mehr ausgeklammert werden konnte. Wie steht es in der Frage des Verständnisses und der Bedeutung der Taufe zwischen katholischen und freikirchlichen Theologen?
Orthodoxe Kirchen
im ökumenischen Dialog
Positionen, Probleme, Perspektiven

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Juni 2004

ISBN 3-89710-255-2

Orthodoxie und Ökumene - ein Widerspruch in sich? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man das in den letzten Jahren sehr spannungsreiche Verhältnis zwischen dem Moskauer Patriarchat und dem Vatikan auf der einen Seite sowie zwischen den Orthodoxen Kirchen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen auf der anderen Seite beobachtet. Doch der erste, oberflächliche Eindruck trügt. Die Orthodoxen Kirchen haben in der Ökumene zwar oft eine kritisch-distanzierte, aber keineswegs eine die Einheitsbemühungen grundsätzlich ablehnende Position vertreten. Das Buch gibt einen Einblick in das vielschichtige Geflecht der Beziehungen der Orthodoxen Kirchen mit den Kirchen des Abendlandes. Es geht dabei nicht nur auf die Ursachen der aktuellen Konflikte ein, sondern zeigt auch deren historische und kulturelle Hintergründe auf. Zugleich verdeutlicht es, dass die Orthodoxen Kirchen sich von Beginn an in der ökumenischen Bewegung engagiert haben und welche Impulse sie in das theologische Gespräch einbringen konnten. Aufbauend auf eine zusammenfassende Darstellung der orthodoxen Position in Bezug auf die Ökumene, werden schließlich Perspektiven für die weitere Entwicklung des ökumenischen Dialogs mit der Orthodoxie aufgezeigt.
Dokumente
wachsender Übereinstimmung

Sämtliche Berichte und Konsenstexte interkonfessioneller Gespräche auf Weltebene
Band 3
1990-2001


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn und
Otto Lembeck, Frankfurt/Main
2003

ISBN 3-89710-256-0 (Bonifatius)
ISBN 3-87476-440-0 (Lembeck)

Der vorliegende Band dokumentiert die ökumenischen Konvergenz- und Konsensbemühungen des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts. Er zeigt, wie sich die in den ersten beiden Bänden dokumentierten bilateralen Gespräche weiter entwickelt haben, zeigt aber auch, dass das Spektrum bilateraler Dialoge sich – beispielsweise durch die Teilnahme der Siebenten-Tags-Adventisten – erweitert hat. Besonders wichtig aber ist, dass sich in diesem Jahrzehnt zu zeigen beginnt, dass die Ergebnisse bilateraler Dialoge zum Teil so weit gereift sind, dass sie für die Kirchen offiziell rezipierbar werden. Im Bereich der Dialoge auf Weltebene ist die vom Lutherischen Weltbund und der Römisch-Katholischen Kirche verabschiedete „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ dafür das herausragende Beispiel. Noch deutlicher ist das auf regionaler und nationaler Ebene. Der in diesem Band erstmals eingeführte „Teil D“ mit acht „Erklärungen von Kirchengemeinschaft“ zeigt das. Auch wenn diese Erklärungen nicht das unmittelbare Ergebnis von bilateralen Gesprächen „auf Weltebene“ sind, verstehen sie sich doch als eng verwoben und verbunden mit den internationalen Dialogen und ihren Ergebnissen. Diese enge Verwobenheit zwischen dem auf Weltebene Erreichten und den mehr lokalen Verwirklichungsmöglichkeiten könnte wegweisend sein für künftige ökumenische Zielsetzungen.

Die Dokumente der ersten drei Teile des Bandes entsprechen dem Auswahlkriterium der Bände 1 und 2, die zwischenzeitlich zu nicht wegzudenkenden Standardwerken der Ökumene geworden sind (die gängig gewordene Abkürzung lautet „DwÜ“). Die Herausgeber freuen sich darum, auch in diesem Band die vielfach verstreuten Einzelveröffentlichungen sowie die anders sprachlich verfassten Dokumente für den deutschsprachigen Raum zugänglich zu machen im Wissen, dass auch andere Sprachräume zumindest die systematisierte und durch Sachregister erschlossene Edition zu schätzen wissen. Auf historische Einleitungen konnte in diesem dritten Band öfter als in den vorausgegangenen verzichtet werden, da die meisten Dokumente in direkter Verbindung mit früheren schon dokumentierten Dialogphasen stehen und die neu hinzugekommenen zumeist die notwendigen Hinweise zu ihrer Vorgeschichte geben.
Rechtfertigung in freikirchlicher und römisch-katholischer Sicht

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn und
Edition Anker, Stuttgart
2003

ISBN 3-89710-254-4 (Bonifatius)
ISBN 3-7675-7071-8 (Edition Anker)


Gespräche zwischen römisch-katholischen und freikirchlichen Theologen sind in Deutschland nicht gerade an der Tagesordnung. Die Dominanz der bilateralen Gesprächssituation ist nicht zu übersehen. Freilich hat in den letzten 25 Jahren die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland nicht wenig zum Abbau von Vorurteilen im Verhältnis zwischen evangelischen Freikirchen und römisch-katholischer Kirche beigetragen. War die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor dem Hintergrund internationaler ökumenischer Erfahrungen vor allem im Umfeld der evangelischen Landeskirchen und evangelischer Freikirchen gegründet worden, so vergrößerte sie sich in der Mitte der 70er-Jahre durch den gleichzeitigen Beitritt der römisch-katholischen Diözesen und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland beträchtlich. In den letzten 25 Jahren hat sich vor allem auf katholischer, aber auch auf freikirchlicher Seite Erhebliches verändert. Heute gehen beide Seiten viel unbefangener miteinander um. Ein Umstand begünstigt diese Entwicklung. Zwischen Freikirchen und römisch-katholischer Kirche hat es keine Lehrverurteilungen gegeben wie zwischen lutherischer und römisch-katholischer Kirche. Gerade weil es keine Verurteilungen gegeben hatte, die das gegenseitige Verhältnis belasten, schien eine Begegnung nicht nur überfällig, sondern auch wesentlich leichter zu sein. Hier wie dort lassen neue Einsichten die Überzeugung reifen, dass eine Annäherung zu einer Vertiefung in wichtigen und schwierigen Fragen der Rechtfertigungslehre beitragen könnte. Aber nicht nur diese Fragen stehen im Raum, sondern vielmehr die Fragen, die das Zentrum von Glauben und Taufe betreffen.

Auf beiderseitige Initiativen hin haben sich freikirchliche und römisch-katholische Theologen im Februar des Jahres 2002 zusammengetan, um erstmals in der Geschichte der multilateralen Ökumene in Deutschland gemeinsam theologische Gespräche zu führen. Zu den Teilnehmern gehörten Baptisten, Theologen des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, ein Mitglied aus der Leitung der Herrnhuter Brüdergemeine und drei Methodisten. Von katholischer Seite haben sich Theologen des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik aus Paderborn bereit erklärt, mitzuwirken. Auf Einladung des Möhler-Institutes kam dieses Gespräch zu Stande. Das Ergebnis dieses Gespräches erwies sich als so fruchtbar und so verheißungsvoll, dass die Teilnehmer an diesem Symposion nicht auseinander gegangen sind, ohne eine Fortsetzung des Gespräches zu vereinbaren.
Stichwörter
zur
Ökumene

Ein kleines Nachschlagewerk
zu den Grundbegriffen der Ökumnene


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2003
ISBN 3-89710-207-2
Kirchengemeinschaft möglich?
Einheitsverständnis und Einheitskonzepte
in der Diskussion

Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2001
ISBN 3-89710-165-3
>
COMMUNIO
SANCTORUM

Die Kirche als Gemeinschaft der Heiligen


Bilaterale Arbeitsgruppe der
Deutschen Bischofskonferenz und
der Kirchenleitung der Vereinigten
Evangelisch-Lutherischen Kirche
Deutschlands


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
Verlag Otto Lembeck, Frankfurt am Main
2000

ISBN 3-89710-151-3 (Bonifatius)
ISBN 3-87476-366-8 (Lembck)
Damit die Welt Glaube
Der ökumenische Prozeß
im Dienst des christlichen Zeugnisses


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2000

ISBN 3-89710-153-X


Geleitwort

Am Ende wie am Beginn einer neuen Zeitepoche stellen sich naturgemäß Rückblicke und Aussichten ein. Wenn nicht alles täuscht, überwiegt zur Zeit der durch die überraschenderweise immer noch ungeahnten Möglichkeiten in Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft angeregte eher optimistische Zukunftsblick. Dies trifft gleichermaßen auf die Ökumene zu. Im Nachdenken über den Weg der Ökumene im 20. Jahrhundert wollen die Stimmen, die Visionen und Fahrpläne für die Zukunft präsentieren, nicht verstummen. Auch wecken derzeit Dialogdokumente neue Hoffnung auf eine rasche und umfassende Lösung in der Frage nach der sichtbaren Einheit der Kirchen. Freilich lassen sich auch kritische Töne nicht überhören und so bleibt das Urteil über die vergangene Epoche wie über die Zukunftsaussichten doch einigermaßen ambivalent.

Die am 31. Oktober 1999 in Augsburg unterzeichnete "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" lenkt den Blick allerdings auf eine Fragestellung, die bisher nur am Rande diskutiert wurde. Während wir bisher eher danach fragten, welches Ergebnis der ökumenische Dialog, etwa mit den lutherischen Kirchen, erzielt habe, wird jetzt danach gefragt, wie dieses Ergebnis erzielt wurde. Die Fragestellung wird ausgerichtet auf die Methode, ja insgesamt auf die Grundhaltung, die Vertreter der am Dialog beteiligten Kirchen einnehmen, wenn sie miteinander ins Gespräch kommen. Wollte man dieses Gespräch geradezu idealtypisch beschreiben, so ließe sich das folgendermaßen vornehmen: Die am Dialog Beteiligten haben sich nicht gegenseitig ihren Glauben genommen, sie haben sich nicht gegenseitig in ihrem Glauben plündern und ausrauben, sondern sich bereichern und beschenken lassen. Im ökumenischen Gespräch konnte miteinander der ganze Reichtum der Wahrheit entdeckt werden. Das Herausstellen der Gemeinsamkeiten in Glaube und Leben der Kirchen wurde als Mehrung, nicht als Reduktion, als immer neues Empfangen, nicht als Selektion des Eigenen verstanden und praktiziert. Der ökumenische Dialog hat einen Lernprozeß in Gang gesetzt, dessen Konsequenzen wir heute immer klarer erkennen können.

Der ökumenische Dialog ist keine kurzfristige Angelegenheit, nein er ist auf Dauer angelegt. Nur im beharrlichen Ringen um das gemeinsame Erbe ist es gelungen, den über Jahrhunderte hinweg entstandenen und gepflegten Konfessionalismus zu überwinden. Um es klar zu sagen: Ökumene zu betreiben heißt nicht, den eigenen Standpunkt aufzugeben, seine konfessionalle Identität über Bord zu werfen, sondern das eigene Bekenntnis in das gemeinsame Gespräch einzubringen. So könnte die Grundfrage dieses Bemühens lauten: Lassen sich die verschiedenen Überzeugungen, Standpunkte, Auffassungen und Bekenntnisse überhaupt so miteinander ins Gespräch bringen, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern eher einander einzuschließen vermögen? Dieses methodische Fragen und die persönliche Grundhaltung entsprechen einander. So ist die hieraus hervorgehende ökumenische Theologie immer ein Seitenstück gelebter persönlicher Haltung und Überzeugung, zugleich die notwendige Reflexion auf den bereits beschrittenen Weg, den sie allererst kenntlich macht. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir erst am Anfang einer wirklich authentischen ökumenischen Theologie, die Gegenstände des Glaubens, der Lehre und des Lebens der eigenen Kirche und Theologie ebenso präsentiert wie methodisch und inhaltlich in bezug zu anderen Überzeugungen reflektiert. Wer sich scheut, auch das vermeintlich Unvermittelbare der eigenen Theologie in das ökumenische Gespräch einzubringen, verfehlt den Dialog aufs ganze. Ökumenische Theologie kann sich daher nicht als perfektes und abgerundetes System darstellen, eher schon als Baustelle, deren Fundamente gerade errichtet werden.

Am 18. September 2000 feiert Prof. Dr. Hans Jörg Urban, Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik seit 1975, seinen 60. Geburtstag. Mit der Herausgabe des vorliegenden Bandes aus der Reihe "Konfessionskundliche Schriften" würdigt das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik das das langjährige Wirken und das vielfältige Werk des Ökumenikers Hans Jörg Urban. Ohne seine Initiativen, seine Ideen, sein beharrliches Wesen und seine beständige Kraft zu einem intensiven und oftmals sehr persönlich geführten Dialog, hätte Vieles in der deutschen Ökumene nicht geschehen können. Ökumenische Theologie hat immer auch ihre sehr persönliche Seite und ist nie nur Theorie und akribische Forschung allein. Wie kaum ein anderer hat Hans Jörg Urban diese beiden Seiten zusammenzuhalten vermocht. Die hier versammelten Aufsätze und Vorträge aus mehr als zwei Jahrzehnten geben davon Kenntnis. Sie machen deutlich, dass Ökumene eine entscheidende Herausforderung der katholischen Theologie an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter ist. Das Johann-Adam-Möhler-Institut ist Hans Jörg Urban zu großem Dank verpflichtet.

Prof. Dr. Wolfgang Thönissen

Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik
Die Apostolizität der Kirche
im ökumenischen Dialog
mit der Orthodoxie

Der Beitrag russischer orthodoxer Theologen
zum ökumenischen Gespräch über
die apostolische Tradition und
die Sukzession in der Kirche


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2000
ISBN 3-89710-131-9
Gerechtfertigt durch Gott -
Die Gemeinsame lutherisch/katholische Erklärung
Eine Lese- und Arbeitshilfe


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
1999

ISBN 3-89710-110-6
Kleine
Konfessionskunde

4. Auflage


Erschienen bei:
Bonifatius-Verlag, Paderborn
2005

ISBN 3-89710-330-3